Am Samstag war ich mit Breeze bei diesem Seminar. Geleitet wurde es von einem DOGS Trainer (Ausgebildet bei Martin Rütter, bekannt aus TV) aus Konstanz. Zusammen mit Daniela, Karin und Kathrin machten wir uns auf die Reise in den Kanton Basel. Danke Daniela für die schöne Fahrt, war sicher ein Highlight an diesem Tag :-)
Schon der Seminarort war mir etwas suspekt. Mitten auf einem Tierfriedhof gelegen, gab es eine kleine Hundeschule und dort fand das Seminar statt. Geparkt wurde quasi direkt bei einem Teil der Gräber. Man lief mit dem Hund durch den Tierfriedhof zum Hundeplatz.
Genau sagen wieviele Teilnehmer es hatte, kann ich gar nicht. Es waren jedenfalls sehr viele. Ich denke zwischen 25-30 Leute. Der Therorieraum war etwas beengt und zum Glück war er wenigstens gedeckt. Ein richtiger Raum wäre mir aber lieber gewesen Ende Oktober.
Am Vormittag gab es 2 Teile Theorie rund um das Thema Kommunikation und Körpersprache beim Hund. Was gibt es für Kommunikationen etc. Alles was man in anderen Seminaren auch schon gehört hat und Einem eigentlich bekannt war. Auffällig für mich war, das viele "Rütter-Sprüche", die ich schon in einem anderen Seminar gehört hatte, wortgetreu übernommen wurden. Auch auffällig das das Wort IMPONIEREN anscheinend eines DER Wörter für diesen Tag werden sollte.
Leider kamen Beschwichtigungssignale, Zeichen von Angst, Unsicherheit und Co kaum vor im Theroriebeitrag. Trotz des allgemein gehaltenen Seminarnamens ging es eigentlich ausschliesslich um das Thema ob der Hund seinen Halter begrenzt, droht, rempelt, imponiert oder aggressiv ist.
Wir haben bewusst unsere Hunde am Vormittag im Auto gelassen, denn schon beim Theorieteil zeigte sich, das nicht alle Hunde mit den beengten Räumlichkeiten glücklich waren. Ein knurrender Pudel auf dem Schoss, eine Goldie Halterin die immer einen schwarzen Kleinhund vom Hintern ihres Hundes verscheuchen musste usw.
Am Nachmittag stand dann endlich die Praxisarbeit auf dem Seminarplan. Dazu ging jeder Hundehalter mit seinem Hund auf den eingezäunten Platz und musste seinem Hund weglaufen (bzw die Richtung ändern, wenn der Hund hinterherlief). Bei 99% der Hunde sah man das schon im Theorieteil so gerne genommene IMPONIEREN, Weg abschneiden, hochspringen etc.
Der Praxisteil mit seinem eigenen Hund dauerte meistens ca 5 Minuten.
Zum Schluss sollten dann noch verschiedene Hunde miteinander frei rumlaufen auf dem Platz. Unsere armen Hunde durften bei dem Spielchen aber nicht mitmachen und haben nochmal im Auto etwas schlafen dürfen.
Allgemein kann ich sagen, das das Drumherum dank Karin, Kathrin und Daniela wirklich lustig war. Das Essen war gut und ich habe viele Dinge gesehen, die ich so geballt sicher in der "freien Natur" nicht sehen werde. Trotzdem war das Seminar für mich viel zu einseitig gehalten und hatte viel zu wenig Praxis mit dem eigenen Hund. Dafür hätten es einfach auch weniger Teilnehmer sein müssen.
Ich habs nun gesehen, Ablage Erfahrungen. Ein weiteres Seminar bei einem DOGS Trainer muss ich aber nicht machen. Die Hunde wurden beurteilt nach diesen 5 Min auf dem Platz, ohne das gefragt wurde, was man wirklich mit dem Hund macht, ob er Probleme hat etc...
Was habe ich gelernt: DAS Wort 2011 ist IMPONIEREN. Ach ja und Kathrin ist schuld, egal woran... hihi
Vielleicht sollte ich anfangen Punkte (Knochen) für besuchte Seminare zu vergeben. :-) Hier gibts viele Knochen für Daniela, Karin und Kathrin...Keinen Knochen für das Seminar selber.
Aber für Breeze war es eine schöne Übung mal wieder auf einem Seminar zu sein das soooviele Leute und Hunde hatte. Sie hat den Tag super gemeistert und war glaube ich auch zufrieden mit dem Tag. Sie durfte ja meine Mitstreiter markieren und auf ihren Füssen liegen (weil wir haben ja gelernt, das dies ein Zeichen von Markieren ist hihihihihi).
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